Vertragsarten

Operating Leasing

Kurz- bis mittelfristige Nutzungsüberlassung, bei der das Objekt nach Vertragsende an den Leasinggeber zurückgeht und dieser das Verwertungsrisiko trägt.

Beim Operating Leasing liegt die Vertragslaufzeit deutlich unter der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Raten decken nur einen Teil der Anschaffungskosten ab. Der Leasinggeber kalkuliert darauf, das Objekt anschließend weiterzuvermarkten, und trägt damit das Risiko, ob sich der kalkulierte Restwert am Markt tatsächlich erzielen lässt.

Häufig sind Wartung, Service und Versicherung eingeschlossen. Das Modell funktioniert nur bei Objekten mit funktionierendem Zweitmarkt: IT Hardware, Flurförderzeuge, Baumaschinen, medizintechnische Geräte.

Für den Leasingnehmer bedeutet Operating Leasing planbare Kosten und keine Verwertungssorgen, dafür in der Regel höhere Raten als beim Finanzierungsleasing mit gleicher Laufzeit.

So handhaben wir das

Sinnvoll überall dort, wo Technologie schneller altert als sie abschreibt. Wer alle drei Jahre neue Hardware braucht, sollte nicht über sieben Jahre finanzieren.

Verwandte Begriffe

FinanzierungsleasingRestwertFungibilitätVerwertung

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